Berlin - Der Fall entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Erst am Sonnabend trat der neue Medienstaatsvertrag in Kraft, und wie es aussieht, könnte es ausgerechnet eine staatliche Einrichtung gewesen sein, die bei dem ersten Verstoß gegen das neue Gesetzeswerk eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Die Rede ist vom Bundesgesundheitsministerium und dessen Kooperation mit Google. Diese sieht vor, dass der Tech-Riese bei Suchanfragen das staatliche Portal gesund.bund.de in einem eigenen Infokasten prominent hervorhebt. „Wer nach Gesundheitsthemen im Internet sucht, findet künftig noch leichter zu unserem Nationalen Gesundheitsportal“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der Zusammenarbeit.

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