„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, sagte Karl Valentin. Wobei der ja meist alleine oder mit Lisl Karlstadt auf der Bühne stand. Und anders als es sonst im Leben oft ist, erleichtert es die Sache in der Kunst nicht, wenn viele daran beteiligt sind. Sicherheitshalber und auch aus politischer Tradition hat sich deshalb in jahrhundertelanger Verfeinerung die Zentralperspektive als effizienteste Produktionsform durchgesetzt, die auf der Deutungshoheit eines Einzelnen und der Gefolgschaft der Vielen beruht.

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