Berlin - Igor Levit ist zu einer umstrittenen Figur des öffentlichen Lebens geworden. Das hat wenig mit seinem Klavierspiel zu tun, viel mit seinen Twitter- und Talkshow-Auftritten. Für die einen ist er ein aufrechter Verfechter der Menschenrechte, wenn er sich gegen AfD-Politiker positioniert, gegen Antisemitismus, gegen Klimaskeptiker. Für die anderen ist er ein Lautsprecher banaler Standpunkte, für einige auch, durch seine Geburt als Russe und durch sein atheistisches Judentum, ein Stein des Anstoßes, dem man mit Vernichtung droht.

Sein nun erschienenes Buch „Hauskonzert“, geschrieben mit Florian Zinnecker, handelt von einem Künstler in der Gegenwart, aber ist darin zugleich ein Buch über die Zukunft der Musik und des Musiklebens. Es ist entstanden aus Gesprächen mit Levit, seiner Mutter, seiner Agentin, seinem Tonmeister und anderen Weggefährten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.