Kamasi Washington.
Foto: dpa

Der traut sich was! Mit wunderbarem Großkitsch saust Kamasi Washington in sein neues Opus „Heaven & Earth“. Die zehnminütige Eröffnungsnummer heißt „Fists of Fury“ und klaubt die Hörer genau dort auf, wo sie vor drei Jahren geplättet, erschöpft und beseelt nach dem Vorgänger „The Epic“ liegengeblieben waren: Mit einer unwahrscheinlich dynamischen Larger-Than-Life-Bewegung aus wortlosem Chor und Orchester, mit splitternden Klavier- und Saxofonsoli sowie einer männlichen und weiblichen Gesangsstimme, die mit dem Pathos einer großen Pekingoper mit taktischem Geschick die Jazzgeschichte stürmen.

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