Von Versteckspielen handeln diese beiden Wettbewerbsbeiträge, „Hedi“ aus Tunesien und „Midnight Special“ aus USA. Ihre Hauptfiguren tragen Geheimnisse mit sich, die einen freien Umgang mit der Welt nicht erlauben. Hedi ist ein junger Mann, das Sorgenkind der Familie. Während der große Bruder zum Studium nach Paris gegangen ist und dort einen Job als Ingenieur gefunden hat, glaubt die Mutter, dass sie Hedi alles vorschreiben muss, vom Beruf im Autohaus bis zur traditionellen Verheiratung.

Die Hochzeit steht unmittelbar bevor, als Hedi beruflich aus der Stadt geschickt wird. Im Hotel lernt er eine Animateurin kennen und verliebt sich in sie. Und weil er zum Kennenlernen einen komischen Auftritt hinlegt mit einer völlig übertriebenen und überflüssigen Entschuldigung für sein Flunkern beim Smalltalk, findet sie ihn auch ganz süß, aber nicht nur, sie nimmt ihn auch ernst: Wenn er Comics zeichnen wolle, sei das „kein Traum, sondern ein Plan“. In der Blase des Hotels ist ihre Beziehung kein Problem – aber als Hedi zwei Tage vor der angesetzten Hochzeit nach Hause muss, kommt es erwartungsgemäß zu Problemen, Vorwürfen, Ausbrüchen.

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