Sven Richters Augen schweifen sonstwohin, wenn man mit ihm spricht. Es ist immer nur ganz kurz, dass er einen ansieht. Lieber guckt er zu den Frauen, die am Tisch sitzen und Rosenkohl schälen. Hinter seinem Ohr klemmt eine Zigarette. Wie er zum Chor gekommen ist? Er habe früher am Alex rumgehangen mit seinen Kumpels aus der Gothic Szene. Er hat getrunken.

Der Chor hatte dann einen Auftritt dort. Seitdem, seit 2010, ist er dabei. Ach, und letztes Jahr hat er einen Abschluss als Sozialassistent gemacht. „War’s das jetzt?“, fragt er. Er hat genug von den Fragen. Man empfindet das aber nicht als unhöflich. Eher als Ausdruck von Schüchternheit.

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