Helga Schubert in ihrem Garten in Neu Meteln bei Schwerin. 
Foto: Berliner Zeitung/Carsten Koall

Neu Meteln - Erst einmal bellt der Nachbarshund. Er wurde aus Rumänien gerettet, wie wir erfahren, sei deshalb etwas nervös, aber sehr freundlich. Wir sind in Neu Meteln, einem winzigen Dorf in der Nähe des Schweriner Sees. Ein Mann steht in der Tür, guckt, was für Besucher im schmalen Weg geparkt haben, und verschwindet grußlos wieder. Helga Schubert kommt, führt am Hauseingang vorbei direkt zum Wintergarten mit Blick auf eine sorgsam gemähte Wiese.

Den Garten kennen Menschen, die sich für Literatur interessieren, seit diesem Sommer aus dem digitalen und auf 3sat ausgestrahlten Programm des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Dort saß Helga Schubert, las ihren Text „Vom Aufstehen“, Vögel sangen dazu, und ein Rasenmäher murrte entfernt. Nachdem auch alle anderen 13 Autorinnen und Autoren ihre Arbeiten vorgetragen hatten, entschied sich die Jury im dritten Wahlgang, ihr die wichtigste Auszeichnung des Wettbewerbs zu geben.

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