Die Autorin nimmt die Notwendigkeit einer neuen Klappe in ihrem Roman als Metapher für ein gebrochenes Herz.
Die Autorin nimmt die Notwendigkeit einer neuen Klappe in ihrem Roman als Metapher für ein gebrochenes Herz.
Foto: imago images / blickwinkel

Berlin - Almas Kriegsträume sind düster, ja der blanke Horror: Sie „fühlte nachts, dass die „fremden Toten durch die Erde griffen, mit langen Armen und weißen Händen“. Sie sieht, „wie man einen Menschen bis zu den Schultern in die Erde eingrub und seinen Kopf zu Tode kegelte mit Kanonenkugeln (…) Dürre Hunde, die Knochenkäfigen gleich durch leere Städte streunten. Dünne Kinder, die an den Hemd- und Rockzipfeln der Toten zogen und um Essen baten.“ „Szenarien des Ungeheuerlichen“ wie diese beschreibt Valerie Fritsch in ihrem neuen Roman. Alma ist ihre Hauptfigur.

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