Hat noch einige Rechnungen zu begleichen: Herzogin Meghan.
Foto: AFP/Daniel Leal-Olivas

Herzogin Meghan (38) hat auch Monate nach ihren Rücktritt von allen royalen Ämtern immer noch einige Rechnungen mit dem britischen Königshaus offen. Vor einem Londoner Gericht behauptet sie jetzt, der Palast habe sie während ihrer Schwangerschaft mit Baby Archie nicht vor „falschen und schädlichen Presseartikeln“ geschützt und ihr „verboten, sich selbst zu verteidigen“. Dies habe zu einer „enormen emotionalen Belastung und Schädigung ihrer geistigen Gesundheit“ geführt.

Die Vorwürfe sind im Zuge einer Klage gegen die Herausgeber der Mail on Sunday publik geworden. Die Herzogin will dabei gegen die die Verletzung ihrer Privatsphäre sowie Datenschutz- und Urheberrechtsverletzung vorgehen: Die Zeitung hatte im August 2018 Auszüge aus einem Brief Meghans an ihren Vater veröffentlicht. Der Rundfunksender BBC und die Nachrichtenagentur Press Association zitierten am Donnerstag aus den entsprechenden Gerichtsdokumenten.

Und so dürften die Gründe für den als „Megxit“ bekannt geworden Rückzug der Herzogin und ihres Mannes Prinz Harry (35) etwas deutlicher werden. In den Dokumenten wird den Berichten zufolge auch auf einen Artikel des US-Magazins People von Februar 2019 verwiesen, in dem fünf enge, nicht namentlich genannte Freunde Meghans zitiert werden. Sie seien „ernsthaft besorgt um ihr Wohlergehen“ gewesen, sie hätten sie „nie zuvor in einem solchen Zustand“ gesehen.

Zerbrechen die königlichen Familienbande? Königin Elizabeth II. sprach seinerzeit versöhnliche Worte: „Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein.“ Außerdem, so die Queen, sei sie „besonders stolz“ darauf, „dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist“. Die Zeitung The Times will unterdessen erfahren haben, dass Meghans Vorwürfe nicht an die Königsfamilie gerichtet seien, sondern an das Presse-Team des Palastes.

Wie auch immer, Prinz Harry hatte den Druck der Medien auf sich und seine Frau wiederholt angeprangert. Er sei der Hauptgrund für seinen Rückzug aus der Königsfamilie gewesen. Inzwischen lebt das Paar in Kalifornien und gehört seit Anfang April nicht mehr dem Königshaus an.

Mike Krüger (68) erinnert uns wieder an den Ernst des Lebens. Der Hamburger Blödelbarde hat sich von der Corona-Pandemie und den mit ihr einhergehenden Irrungen und Wirrungen inspirieren lassen und seinen berühmten „Nippel“-Song („Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche zieh’n“) entsprechend umgedichtet. Ziemlich genau 40 Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Liedes erfand Krüger zwei Strophen dazu und ruft nun auf seine Schnodderart auch zum  Maskentragen und dem Installieren der Corona-Warn-App auf.

Eine Kostprobe des dichterischen Werks: „Und heute trägt man Maske. Gegen Corona muss das sein. / Denn die Maske schützt den Mensch und dämmt das Virus ein. / Nur einigen von uns ist das Binden noch zu schwer, / weshalb ich es noch einmal kurz erklär’: /Sie müssen nur die Maske aus der Tasche zieh’n, / weil Viren dann quasi von alleine flieh’n. / Auf Mund und Nase kommt das Tuch, das Band über die Ohren. / Und dann hat Corona bald verlor’n!“ Da bleiben keine Fragen mehr offen.

Weiter vermarkten oder veröffentlichen werde er das Lied nicht, so Krüger. Allerdings: „Wenn sich das Gesundheitsministerium dranhängen will, könnten die das gern verwenden!“ Ob mit oder ohne ministeriellen Beistand: Der „Nippel“-Song beweist, wie aufnahmebereit und -fähig der blödelnde Irrsinn fürs Ernste ist. Ein Lied aus der Hölle für die Ewigkeit.

Donna Leon (77) würde, wenn es nach ihr ginge, bis in alle Ewigkeit weiterschreiben. Allerdings gewöhnt sich die amerikanische Krimi-Autorin allmählich an den Gedanken, dass damit mal Schluss sein könnte. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte sie jetzt: „Falls es mir irgendwann keinen Spaß mehr macht, höre ich einfach auf. Dann geht Brunetti eben in Rente, und damit hat sich’s!“ Ihre Figur des venezianischen Commissario Brunetti darf sich allerdings noch auf ein paar Fälle freuen, denn: „Noch habe ich Lust aufs Schreiben. Es ist auf jeden Fall besser, als die Wäsche zu machen.“