Der Kunsthistoriker Hugo von Tschudi wurde 1896 Direktor der Deutschen Nationalgalerie in Berlin.
Foto: Rowohlt

Nach dem Zuklappen des Buches bleibt ein Foto haften. Es zeigt den Schweizer Adeligen Hugo von Tschudi, der von 1896 bis 1909 die Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel leitete und in dieser Funktion entscheidend zur Durchsetzung der künstlerischen Moderne in Deutschland beigetragen hat. Tschudis Kopf ist leicht geneigt, locker gestützt von seiner rechten Hand. Er lächelt nicht, und doch strahlt sein Blick eine freundlich-selbstbewusste Überlegenheit aus. Der Maler Max Liebermann charakterisierte seinen Freund einmal, als beschriebe er dieses Foto: „Äußerlich das Bild vornehmer, ja kalter Ruhe, stürmten in ihm alle Leidenschaften und Begierden ...“

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