Mutter (vorn) und Tochter.
Foto: Cornelia Geißler

Berlin - Hach, sagt die Frau, die wir am Parkausgang treffen, die kenne ich ja noch, da war sie so! Sie zeigt etwas mit ihren Händen, das Haustierfreunde höchstens als meerschweinchengroß klassifizieren würden, wenn nicht bloß hamsterartig. Ich kenne die Frau nicht, sie trägt einen abwaschbaren Mantel und hat einen Hund mit wirren Haaren und müden Augen an der Leine. Sie spricht über meine Lotta in diesem Erwachsenenton, der Kinder erschreckt. Was bist du aber groß geworden!

Wir befinden uns nicht weit von der Rennbahn Scheibenholz, wie die abgesperrte Anlage im Clara-Zetkin-Park zu Leipzig heißt. Die Hundebesitzerin spricht sehr vertraut mit dem Mann, von dem ich mich gerade verabschieden will. An seiner Leine hängt eine Setter-Hündin, eine Schönheit mit leicht gebeugtem Rücken. Mein Hund und ich waren sozusagen auf Verwandtenbesuch. Die Setterdame Sylva ist Lottas Mutter.

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