Gegen den neuen Rundfunkbeitrag ab 2013 sind in den Petitionsausschüssen der deutschen Landtage bereits 800 Beschwerden eingegangen. In Berlin und Brandenburg, wo der Anteil der Gebührenzahler an der Bevölkerung besonders niedrig liege, sei der Protest am stärksten, berichtet das Magazin Spiegel. In Brandenburg seien 76 Beschwerden eingegangen, in Berlin 482. Zum 1. Januar 2013 wird die bisherige gerätebezogene Rundfunkgebühr durch einen einheitlichen Beitrag pro Haushalt – unabhängig vom Besitz von Rundfunkgeräten – ersetzt. Einheitlich muss dann jeder Haushalt 17,98 Euro im Monat bezahlen. Bislang zahlen nur Haushalte mit Fernseher diesen Betrag. Wer keinen Fernseher sondern nur ein Radio oder ein sogenanntes neuartiges Rundfunkgerät besitzt, muss bislang nur 5,76 Euro Rundfunkgebühren bezahlen. Haushalte ohne Rundfunkgerät müssen bis Januar 2013 nichts bezahlen. (epd)