Es ist jetzt auffällig viel von Populismus die Rede. Die Wahlerfolge von Trump & Co. werden zwar unterschiedlich gedeutet, je nachdem ob die sozialen oder politischen Ursachen in den Blick kommen. Seltsame Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass diese Erfolge einem Populismus geschuldet sind, der als Bezichtigungsbegriff verwendet wird – Populismus ist wie Mundgeruch immer das, was die anderen haben. Entsprechend gehört zu dieser Rhetorik das militärische Vokabular, auch bei jenen, die sich selbst als nicht populistisch wähnen – man müsse auf den „aggressiven Populismus“ mit „Gegenfeuer“ antworten, meinte kürzlich Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung.

Zu den Waffen

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