Es ist 22 Grad bei strahlendem Sonnenschein. Der Musiker und Schauspieler Iggy Pop (72), der eigentlich James Newell Osterberg heißt, sitzt mit Sakko und Wollschall bekleidet in seiner Suite im Pariser Nobelhotel „Le Royal Monceau“ und hat Heimweh. Sein Gegenüber hat eine neunstündige Irrfahrt mit dem Zug in die französische Metropole hinter sich. Beste Voraussetzungen für ein Gespräch über die Deutsche Bahn, den Strand von Miami, seinen Influencer-Kakadu Biggy Pop und sein neues Album „Free“, auf dem der Musiker es trotz seines Image vom wilden Leben nun ruihger angehen lässt.