Sharon Stone (l.) und ihre jüngere Schwester Kelly Stone.
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Sharon Stone (62) bangt um das Leben ihrer jüngeren Schwester Kelly. Die 59-Jährige habe sich mit dem Coronavirus angesteckt, teilte die Schauspielerin jetzt auf Twitter mit und nennt sogleich einen Schuldigen: „Einer von euch Nicht-Maskenträgern hat das getan.“ Stone veröffentlichte Fotos eines Krankenzimmers auf einer Isolierstation, in das ein großer gelber Schlauch hineinführt: „Meine Schwester Kelly leidet bereits an Lupus. Jetzt hat sie Covid-19. Das ist ihr Zimmer!“ Lupus ist eine seltene Autoimmunerkrankung, Kelly Stone verfüge deswegen über kein Immunsystem, so die besorgte Schwester.

Laut einer Mitteilung auf Instagram hatte Kelly Stone sich mit ihrem Ehemann Bruce bereits im März nach Montana zurückgezogen, „damit uns Covid nicht findet“. Sie müsse sich daher angesteckt haben, als sie ihr Haus verlassen hat, um in die Apotheke zu gehen, ist Sharon Stone überzeugt. Ein Maskenverweigerer habe genügt. Kelly wird zwar mit Sauerstoff versorgt, muss aber nicht künstlich beatmet werden. Sie postete sogar ein Video mit einem Update aus ihrem Krankenbett: „Ich kann wieder etwas besser atmen, dank der Medikamente und dem Sauerstoff. Ich werde bestens versorgt.“

Sharon Stone will verhindern, dass noch mehr Menschen ein ähnliches Schicksal erleiden müssen und appelliert an ihre Follower: „Tragt eine Gesichtsmaske! Euretwillen und für andere. Bitte!“

Philipp Plein (42) sorgt sich um den Sex nebst des dazugehörenden Appeals in unserer ach so schnöden Zeit: Der deutsche Modedesigner vermisst die früheren Topmodels, solche Kaliber wie Naomi Campbell oder Kate Moss, in der heutigen Fashion-Welt. „Das, was es heute gibt, sind mehr Instagram-Models“, gibt sich der auch als „King of Bling“ bekannte Plein im Podcast TOMorrow überzeugt. „Früher hat die Industrie noch aus Glamour und Jetset bestanden. Da war Reichtum, da war Geld, Kreativität, Sex und Beauty mit den Models, die ganze Power war vereint. Das gibt es heute nicht mehr.“

Modedesigner Philipp Plein mit seinem Idol Naomi Campbell.
Foto: dpa/Jens Kalaene

Nun gibt es allerdings nicht wenige, die Plein, er gehört zu den derzeit kommerziell erfolgreichsten Modedesignern aus Deutschland, selbst für einen Totengräber der Couture halten. Der Vorwurf: Seine rauschenden Glitzer- und Pyroshows zeigten vor allem niveaulose Mode für Neureiche. Plein ist in jedem Fall nicht um Krawalliges verlegen, erinnert sei nur daran, dass er 2018 den wegen häuslicher Gewalt verurteilten Musiker Chris Brown über die Laufstege schickte – da war die #MeToo-Debatte gerade auf ihrem Höhepunkt. Etwas kräftiger aufzutragen gehört bei Plein also zum Handwerk.

Wie auch immer, jetzt erklärt der Mann die Modeindustrie mal eben für tot. Der Bayer, der die größte Show seiner über 20-jährigen Karriere im Februar in Mailand vor 6000 Gästen gezeigt hatte, will daher etwas ändern. „Meine nächste Show werde ich in meinem Haus in Los Angeles machen, in meinem Wohnzimmer mit nur drei, vier Leuten.“

Elizabeth Debicki (29) erweckt eine Tote wieder zum Leben: Die australische Schauspielerin übernimmt in der Netflix-Serie „The Crown“ die Rolle von Prinzessin Diana. „Prinzessin Dianas Geist, ihre Worte und ihre Taten leben in den Herzen so vieler Menschen weiter. Es ist für mich ein echtes Privileg und eine Ehre, an dieser meisterhaften Serie mitzuwirken, die mich seit der ersten Episode absolut gefesselt hat“, veröffentlichte Netflix ein Statement von Debicki auf Twitter. Das klingt hochwohlgeboren und formvollendet – wie eine Einstimmung auf die künftige Rolle.

Die Australierin spielte zuvor eine Nebenrolle in der Comic-Verfilmung „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ und wird demnächst in dem Spektakel „Tenet“ zu sehen sein. Die Serie „The Crown“ über die britische Monarchie hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, darunter mehrere Emmys und Golden Globes. Die Dreharbeiten zur vierten Staffel wurden vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa im März abgeschlossen.