Die Amerikaner und „the Great Outdoors“, also die wilde Natur – das ist immer noch ein besonderes Verhältnis. Die Künstlichkeit ihrer Zivilisation wird von außen gern bemängelt, dabei ist es genau anders herum: Würde man in Deutschland eine Geschichte verfilmen, in der eine Familie in der Wildnis haust, hätte man einen Fantasy-Film. In „Captain Fantastic“ hingegen ist der Rückzug in die Wälder des Nordwestens, dieses Hinterland der amerikanischen Psyche, mehr als nur eine Möglichkeit. Die Utopie des freien Lebens, vom Nationalphilosophen Henry David Thoreau vor fast zweihundert Jahren in einer Einsiedlerhütte bei Boston festgeschrieben, erscheint völlig real.

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