„Waren aller Art überhaupt, vom Bankgeschäft etwa bis zum Verkauf von Druckknöpfen und Stecknadeln“: um 1927 im Lichthof des Kaufhauses Wertheim am Leipziger Platz.
„Waren aller Art überhaupt, vom Bankgeschäft etwa bis zum Verkauf von Druckknöpfen und Stecknadeln“: um 1927 im Lichthof des Kaufhauses Wertheim am Leipziger Platz.
AKG-Images

Berlin - Waren- und Kaufhäuser sind schon so oft in der Krise gewesen, dass man sich inzwischen fragen sollte, ob die Krise nicht ihr eigentliches Lebenselement ist. Immer wieder entkamen sie dem als sicher vorhergesagten Ruin, um 1900 den militanten und tief antisemitisch eingefärbten Angriffen von Mittelstandsverbänden und nationalliberalen Parteien, die in Deutschland den Untergang der regionalen und lokalen Wirtschaftswelt durch Kaufhäuser behaupteten, um 1930 der Weltwirtschaftskrise und nach dem Weltkrieg der Konkurrenz durch Katalog-Versandhäuser, riesige Spezialmärkte oder Shoppingmalls in den Vorstädten und auf dem offenen Land.

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