Berlin - Zauber- oder Mundharfe, Schnutenorgel, Maul- und Goschenhobel, Taschenklavier, Brummeisen – alle Bezeichnungen meinen ein und dasselbe Instrument: die Mundharmonika. Eine eindeutige Zuordnung ihres Erfinders gibt es aber nicht, vermutlich hatten vor 200 Jahren mehrere Instrumentenbauer die gleiche Idee.

Im Vergleich zu den meisten anderen Musikinstrumenten ist die Mundharmonika klein, kostengünstig und weniger empfindlich. Seit die Beatles und die Rolling Stones sie in den 1960er-Jahren einem breiten Publikum präsentierten, ist das Instrument auch aus der populären Musik nicht mehr wegzudenken. Einen ihrer bekanntesten Auftritte hatte die Mundharmonika 1968 in Ennio Morricones Soundtrack zu dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“. Der wortkarge Rächer (Charles Bronson) heißt sogar „Harmonica“ und lässt statt seiner Stimme lieber seinen Colt oder einzig noch sein Instrument „sprechen“.

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