Vertreterinnen des Korea-Verbandes protestieren an der „Friedensstatue“ in Moabit am 13. Oktober 2020 gegen die Entfernung eines koreanischen Denkmals, das an die Gräueltaten der Japaner während des Zweiten Weltkriegs gemahnt. 
Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Berlin - Ob sich Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel wie in dem Kafka-Roman „Die Verwandlung“ gefühlt haben mag, als er morgens aufwachte und sich zwar nicht im Körper eines Käfers wiederfand, dafür aber inmitten eines internationalen Streits, der von Berlin-Mitte bis hin ins ferne Tokio reicht? Japanische Regierungskreise sollen jedenfalls mit Zorn reagiert haben, als sich die Meldung verbreitete, dass in der deutschen Hauptstadt ein koreanisches Denkmal steht, das die problematische Rolle der Japaner im Zweiten Weltkrieg thematisiert.

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