Wer ist hier der Herr im Haus? Am Theater kollidieren alte Machtstrukturen mit zeitgenössischen Tendenzen wie Mitbestimmung und Transparenz. 
Foto: Getty Images/Benjamin Lee, Angelsimon

Der Kulturbetrieb hat in den vergangenen zehn Jahren vermehrt Streitthemen entdeckt, die lange unterm Deckel geblieben sind, weil der Kunst einem folkloristischen Klischee nach etwas Hehres und Überirdisches anhaftet. Dazu passt schlecht die profane Klage über prekäre Arbeitsbedingungen, unter denen auch Künstlerinnen und Künstler an institutionellen, staatlich geförderten Theatern leiden. Die Vorstellung bröckelt, dass so ein Haus nur zentralhierarchisch organisiert und von einem allein entscheidenden, vom kunstreligiösen Funken entflammten Intendanten geleitet werden kann, der ein Haus für seine Selbstverwirklichung zur Verfügung bekommt.

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