Die Dar Assalam Moschee liegt an der Flughafenstraße in Neukölln, auf einem Grundstück, das von Imbissbuden und Berliner Mietshäusern eingerahmt ist. Wer in der Gegend wohnt, ist schon oft an ihr vorbeigekommen. Nur hineingegangen ist man als Nichtmuslim wahrscheinlich nicht. Es ist ein Verdienst der beiden Regisseurinnen, dass sie diese Mischung aus Scheu und mangelndem Interesse überwunden haben und man sich ihnen als Zuschauer nun anschließen kann.

Antje Kruska und Judith Keil („Der Glanz von Berlin“) sind Taha Sabri, dem Imam der Moschee, der im Mittelpunkt ihres Dokumentarfilms steht, schon 2013 durch Zufall begegnet. Dann kamen die Flüchtlinge, es wurden islamistische Attentate verübt, in den Medien ging es um „die Muslime“ und „den Islam“ und die beiden erinnerten sich an Taha Sabri, mit dem sie damals ein langes und humorvolles Gespräch über „Gott und die Welt“ geführt hatten. Sie hofften, sich durch ihn dem Thema Islam auf unspektakuläre Weise nähern zu können.

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