Am Nebentisch werden Wiener Schnitzel verspeist. Das Café Einstein Unter den Linden nennt sich „Kaffeehaus“ und gibt sich alle Mühe, dem Wiener Original nahezukommen. Mit den gerahmten Schwarz-Weiß-Fotos bekannter Kulturschaffender an den Wänden, den grün bezogenen Stühlen, viel dunklem Holz und Kellnern und Kellnerinnen mit langen weißen Schürzen gelingt das auch. Caroline Peters hat das Einstein als Treffpunkt vorgeschlagen, lebt sie doch seit einigen Jahren hauptsächlich in Wien. Ab kommender Woche ist sie in der österreichischen Komödie „Womit haben wir das verdient?“ im Kino zu sehen.

In der Rolle einer Pachtworkfamilien-Mutter, deren Toleranzfähigkeit auf die Probe gestellt wird, als die pubertierende Tochter zum Islam übertritt. Trotz Caroline Peters’ Präsenz im Kino – zuletzt auch in „Der Vorname“ – ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Theaterschauspielerinnen, derzeit im Wiener Burgtheater ebenso zu sehen wie im Berliner Ensemble. Am Abend vor dem Gespräch spielte sie eine höchst zwiespältige Frau in Simon Stones Stück „Eine griechische Trilogie“. Nach dem Interview bricht sie gleich wieder zur Vorstellung ins Theater auf.

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