Schwer verletzt und mit zerschlagenem Gesicht kommt Nelly im Juni 1945 aus dem KZ Auschwitz nach Berlin zurück. Nach einer komplizierten Operation ähnelt sie nur entfernt der Frau, die sie einst war. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Mann Johnny und will wissen, ob er sie verraten hat. Er erkennt sie nicht, schlägt ihr aber aufgrund der Ähnlichkeit vor, sich als seine tot geglaubte Frau auszugeben, um sich deren Erbe zu sichern. In seinem neuen Film „Phoenix“ erzählt der Regisseur Christian Petzold eine Geschichte über das Nicht-Fragen-Wollen nach dem Krieg. Am Freitagabend erlebte der Film seine umjubelte Weltpremiere beim Filmfestival Toronto.

Herr Petzold, noch nie gingen Sie so weit in die deutsche Geschichte zurück wie mit „Phoenix“. Weswegen tun Sie das gerade jetzt?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.