Winfried Glatzeder läuft durch das Foyer des Theaters am Kurfürstendamm, sucht einen Spiegel, verschwindet in der Garderobe, kommt wieder, sieht genauso aus wie vorher, fragt den Fotografen: „Was soll ich machen? Angst haben oder freudig sein?“ Er spielt heute Abend in „Wir sind die Neuen“, einer Komödie über drei ehemalige Hippies, die im Alter wieder zusammen in eine WG ziehen. In drei Stunden beginnt die Vorführung. Noch ist das Theater leer und still, zu still für Glatzeder. Er hält Ruhe nicht aus, verwickelt den Fotografen in Gespräche über seine Herkunft, übers Rauchen, die politische Weltlage. Und landet am Ende immer beim gleichen Thema: dem Alter.

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