Kann sein, dass sie in Deutschland nur Eingeweihte kennen. In Japan jedoch sind X Japan die größte Rockband der letzten Jahrzehnte, keine andere hat so viele Millionen von Platten verkauft und so oft in den größten Stadien gespielt. Und sie haben den Visual Kei erfunden: Harte Rock-Riffs kombinieren sie mit einer androgynen Ästhetik, die an den westlichen Glamrock ebenso erinnert wie an japanische Manga. Eine ganze Generation von auch in Deutschland populären Bands wie Dir en grey, Moi dix Mois oder Mucc hat diesen Stil variiert, hiesige Epigonen wie Tokio Hotel sind unübersehbar davon beeinflusst.

Von Ende der Achtziger bis 1997 feierten X Japan ihre größten Erfolge, dann lösten sie sich auf und kamen 2007 wieder zusammen. Jetzt nehmen sie erstmals seit fast 20 Jahren ein neues Album auf. Aus diesem Anlass lud X-Japan-Schlagzeuger und Songschreiber Yoshiki Hayashi (49) zur Audienz in die Präsidentensuite eines Berliner Hotels. Von Lakaien umwuselt, schritt er zum Gespräch wie ein gütiger König, der wie eine Mischung aus Marilyn Manson und Rudolf Schenker aussieht.

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