Berlin - Die Debatte um die Rolle der USA und Deutschlands in Afghanistan rückt Johannes Nabers neuen Film in ein aktuelles Licht. Sein Spionagethriller, der von Tatsachen ausgeht, handelt von Außenpolitik und militärischer Einflussnahme. „Curveball“ ist der Name, den der Bundesnachrichtendienst dem irakischen Asylbewerber Rafid Alwan gegeben hat, um ihn als Quelle zu führen. Dessen Fehlinformationen haben zum Irak-Krieg 2003 geführt. Der Film „Curveball“ hatte bereits auf der Berlinale 2020 seine Weltpremiere. Nun kommt er mit drei Lola-Nominierungen ins Kino: als bester Film, für das beste Drehbuch und den besten Nebendarsteller. Wir sprachen mit dem Regisseur Johannes Naber, der auch mit Oliver Keidel das Drehbuch geschrieben hat.

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