Herr Prof. Eissenhauer, seit elf Wochen vergeht kaum ein Tag, an dem in den regionalen wie überregionalen Medien nicht mit viel Polemik der „Berliner Museumsstreit“ weiter angeheizt würde. Wie kommt es zu dieser Gemengelage?

Unser schon vor mehr als zehn Jahren gefasster, inzwischen im Band „Museumsinsel Berlin“ ausführlich dargelegter Plan, die von Nazizeit, Zweitem Weltkrieg und deutscher Teilung gezeichnete Berliner Museumslandschaft weiter neu zu ordnen, ruft in Bezug auf die Gemäldegalerie vor allem bei etlichen Kunsthistorikern Argwohn hervor. Und seit der Kulturstaatsminister im Juni 10 Millionen Euro als Starthilfe für diese Pläne in Aussicht stellte – eindeutig ein politisches Bekenntnis des Bundes zu unseren Zukunftsplänen – ist der Teufel los. Man unterstellt uns, mit den Sammlungen unverantwortlich umzugehen.

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