Ein Grund des Erfolgs ist der Preis. 2044 Seiten für 39 Euro. Und was für Seiten! Die Keun-Werkausgabe ist ein Quell von Witz und Intellekt, von Boshaftigkeit und Angriffslust, von Tragik und Trotz, akribisch zusammengetragen aus hunderterlei Fundstellen, sorgfältig recherchiert und vorzüglich kommentiert – eine herausgeberische Glanzleistung in drei Bänden, von denen ein jeder den Gesamtpreis wert wäre. Möglich ist das durch die Unterstützung der Wüstenrot Stiftung, in deren gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtkunst getragenen Reihe „Autorinnen des 20. Jahrhunderts“ die Ausgabe erscheint. Es ist aber nicht nur der Dumpingpreis, der erklärt, dass die Werkausgabe von Irmgard Keuns Texten nach nicht einmal acht Monaten schon in die dritte Auflage geht.

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