Der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk, 81, lebt als Autor und Maler in Tel Aviv. Er wurde 1948 im Palästinakrieg verwundet, zog für zehn Jahre nach New York und kehrte 1961 nach Israel zurück. Er veröffentlichte sechzehn Romane, viele Kurzgeschichten und vier Kinderbücher. In Israel musste er lange auf Anerkennung warten, während Bücher wie „Adam Hundesohn“ und „Der letzte Jude“ in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. „Adam Hundesohn“ (1968) wurde 2008 von Paul Schrader verfilmt. Unsere Korrespondentin Inge Günther traf den Autor in Tel Aviv.

Herr Kaniuk, was ist mit Israel los? Ultraorthodoxe Juden bespucken ein kleines Mädchen. Rechtsextreme Siedler zünden Moscheen an. Und die Regierung Netanjahu erlässt in Serie Gesetze, die die Linken als anti-demokratisch einstufen. Ist ein Kulturkampf ausgebrochen?

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