Vor einhundertfünfzig Jahren wurde Iwan Alexejewitsch Bunin in Woronesch im südlichen Zentralrussland geboren. Vor einhundert Jahren gelang ihm die Flucht aus Odessa. Den Rest seines Lebens verbrachte er bis zu seinem Tode am 8. November 1953 als Staatenloser in Frankreich. 1933 erhielt Bunin den Literaturnobelpreis „für die strenge Künstlerschaft, womit er die klassische russische Linie in der Prosadichtung vertritt“. Die Spitze gegen die Sowjetliteratur ist darin nicht zu überhören. Vladimir Nabokov, auch er ein russischer Emigrant, fand, dass Bunins Lyrik seiner Prosa überlegen sei.

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