Ohne James Gandolfini kein Tony Soprano, ohne Tony keine „Sopranos“, kein neues, goldenes US-Serien-Zeitalter, kein „The Wire“, kein „Breaking Bad“, keine „Mad Men“. Auf diese Formel lässt sich der aktuelle Schockzustand des amerikanischen Unterhaltungsgeschäfts bringen: Mit nur 51 Jahren ist Gandolfini am Mittwoch in Rom nach ersten Berichten an einem Herzinfarkt gestorben, für die US-Medien war das ein bestimmendes Thema. „James Gandolfini definierte Mafiosi-Rollen und Fernsehserien neu“, titelte das Wall Street Journal. David Remnick würdigt Gandolfinis Leistung auf der Webseite des New Yorker mit den Worten: „Er brachte Tony Soprano – liebenswert, abstoßend, verschlagen, ignorant, brutal – rücksichtsloser zum Leben als jede andere Figur, die uns je im Fernsehen begegnet ist.“

Der Mittelbau-Mafioso

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