Die Kindheit, sagt Miss Philemon, ist „eine schreckliche Zeit“. Das merke man schon daran, dass ständig irgendwo ein Kind weint, „auf der Straße oder im Bus oder irgendwo, wenn man einfach mal hinhört“. Wenn Miss Philemon das sagt, muss was dran sein, denn die alte Lehrerin, eine dieser typischen unvergesslichen Nebenfiguren, wie wir sie schon aus anderen Büchern von Jane Gardam kennen, ist blitzklug. Es wundert nicht, dass Jessica ihr vertraut. Obwohl die schrullige Dame ein Bild mit halb nackten Frauen über dem Ofen hängen hat und trotz magerer Kriegszeiten ständig Butterkekse isst.

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