Im Jahr 1944 bringt eine Mutter ihre 13-jährigen Zwillinge aufs Land zur Großmutter. Sie erteilt den Jungen zwei Aufgaben: Immer zu lernen und unbedingt den Krieg zu überleben. Die Großmutter nennt die Kinder Hundesöhne und lässt sie für wenig Essen hart arbeiten. Die beiden stählen sich in Gefühlskälte. Ihre Erfahrungen in einer Zeit ohne Moral schreiben sie in „Das große Heft“. – Der ungarische Regisseur Janos Szász hat den gleichnamigen Roman von Ágota Kristóf verfilmt: als „Kriegsfilm ohne Krieg“. Christian Bergers („Das weiße Band“) Kamerabilder unterstützen die parabelhafte Strenge der Erzählung.

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