Jasmin Tabatabai im Bürgerpark Pankow. 
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin - Noch vor kurzem hätte Jasmin Tabatabai den Bürgerpark in Pankow nicht als Ort für ein Gespräch vorschlagen können: Flugzeuge im Minutentakt in der Einflugschneise des Flughafen Tegel hätten jede Unterhaltung verhindert. Die Schauspielerin und Musikerin wohnt in der Nähe. 2005 ist sie mit ihrer Familie aus dem rauen Kreuzberg 36 nach Pankow gezogen und hat im früheren Regierungsviertel im Majakowskiring eine denkmalgeschützte, lange leer stehende Villa übernommen und renoviert, auch in der Hoffnung, der Fluglärm höre bald auf. Doch erst Corona sorgte dafür, dass man hier die Vögel zwitschern hört. Im Kiez fühlt sie sich wohl. Da viele Künstler hier wohnten, falle sie nicht auf. „Man grüßt sich freundlich, lässt sich aber in Ruhe – eine angenehme Unaufgeregtheit, ruhig wie eine Vorstadt, aber nah am Zentrum.“ Ihr gefällt, dass in Pankow die Zuzügler, oft Familien mit Kindern, die Alteingesessenen nicht verdrängt hätten, dass Ost und West hier zusammenleben. Im Rosengarten gibt sie lebhaft gestikulierend Auskunft darüber, wie sie die erzwungene Ruhe meistert und warum sie in der Musik heute die ruhigeren Töne bevorzugt.

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