Ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept macht’s möglich, dass in diesem Jahr die 2020 wegen Corona ausgefallene Frankfurter Buchmesse mit 2000 Ausstellern und 25.000 Besuchern pro Tag stattfinden kann. Doch leider taucht eine andere alte Normalität an politisch empfindlicher Stelle wieder auf. Es geht um die Deutung des Begriffs Meinungsfreiheit. Vor vier Jahren gab es Zusammenstöße auf der Messe, provoziert von rechten Verlagen, die sich anschließend als Opfer darzustellen versuchten. 2018 hatte die Messeleitung das Problem nicht gelöst, nur verschoben, indem sie die Stände in einen wenig frequentierten Gang platzierte.

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