Berlin - Als sich am Montagabend die erste Eilmeldung verbreitete, in Wien sei ein Anschlag verübt worden, fuhren die Medien ihre üblichen Affekte ab. Boulevard-Portale wie bild.de organisierten Live-Schalten, News-Redakteure setzten Sonderseiten auf, die sozialen Medien überschlugen sich mit emotionalen Nachrichten. Wie immer mischte sich in das berechtigte Informationsbedürfnis das pure Entsetzen und typische Sensationslust. Auf Twitter trendete der Hashtag #Wien, die ersten Videoaufnahmen der Attentate kursierten im Netz, Leser schwadronierten über Mutmaßungen und mögliche Hintergründe der Tat. Kurzzeitig ging sogar die Falschmeldung herum, in Wien sei es zu einer Geiselnahme gekommen.

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