Jennifer Lawrence, 30, hat ihre politischen Ansichten seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump komplett über den Haufen geworfen. Aufgewachsen sei sie als Republikanerin, sagte die Oscar-Preisträgerin im Podcast „Absolutely Not“ im Gespräch mit Comedian Heather McMahan. „Als ich das erste Mal wählen durfte, habe ich für John McCain gestimmt“, so Lawrence. Wegen Trumps Politik habe sich für sie alles geändert. Sie werde am 3. November den demokratischen Herausforderer Joe Biden wählen.

Lawrence wuchs in einem republikanisch geprägten Elternhaus in Louisville auf, der größten Stadt in Kentucky. Der Bundesstaat nahm parteipolitisch lange eine Sonderrolle ein, weil er zwar schon immer über einige republikanische Hochburgen verfügte, aber über Jahrzehnte auch Anteil an der absoluten Dominanz der Demokraten in den Südstaaten hatte. Seit den 60er-Jahren entwickelte sich Kentucky wie die meisten Südstaaten zu einem zunehmend republikanisch beherrschten Staat, vor allem bei Wahlen auf Bundesebene.

Lawrence kritisierte unter anderem Trumps Haltung zur „White Supremacy“, die im englischen Sprachraum die Ideologie der Vorherrschaft von Weißen beschreibt. Trump hatte sich erst Anfang Oktober auf zunehmenden Druck hin gegen rechtsextreme Gruppierungen wie den Ku-Klux-Klan und die White Supremacists ausgesprochen. Journalisten hatten den Präsidenten zuvor nicht dazu bringen können, diese Bewegungen in einem kompletten, eindeutigen Satz zu verurteilen.

Lawrence bezeichnete Trump als Präsidenten, der gegen viele Gesetze verstoßen habe. Sie verglich seine Regierungszeit auch mit der von Barack Obama: Unter Obama seien Tage und Wochen ins Land gegangen, ohne dass die Menschen an den Präsidenten hätten denken müssen, „weil im Allgemeinen alles in Ordnung war“. Bereits Anfang Oktober hatte sich Lawrence im Hinblick auf die Wahlen am 3. November für Joe Biden und seine Mitstreiterin Kamala Harris ausgesprochen.

Mel Brooks, 94, hat mit Jennifer Lawrence nicht nur den Oscar-Gewinn gemein. Der US-Komiker und Regisseur, der mit filmischen Parodien wie „Frankenstein Junior“ oder „Spaceballs“ bekannt wurde, stimmt auch im Wahlverhalten mit seiner 30-jährigen Kollegin überein. Bei Brooks ist der Wunsch nach einem Personalwechsel im Weißen Haus offenbar sehr groß. Warum sonst riefe der gebürtige New Yorker mit 94 Jahren in seinem ersten politischen Video zur Wahl des demokratischen Kandidaten Joe Biden auf?

Donald Trump würde „verdammt noch mal nichts gegen das Coronavirus unternehmen“, so Brooks. So viele Menschen seien gestorben. „Und wenn du tot bist, kannst du nicht viel machen“, sagte der Sohn jüdischer Einwanderer in dem Spot. Er möge Biden, weil dieser Fakten und Wissenschaft möge. Deswegen solle man ihn wählen.

In dem Video sind auch Brooks' Sohn und Enkel zu sehen, sie tragen Gesichtsmasken und stehen hinter einer Glasscheibe. Wegen der Pandemie könne er nicht mit ihnen zusammenkommen, so der Hollywood-Veteran. Sein Sohn Max aus der Ehe mit Schauspielerin Anne Bancroft veröffentlichte den Clip am Mittwoch auf Twitter. Sein Vater habe nie zuvor ein politisches Video gemacht, schrieb er dazu. „Bis jetzt.“

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, haben eine Internetseite für ihre gemeinnützige Organisation Archewell gestartet. Vor sechs Monaten hatte das Paar angekündigt, eine Organisation für soziale Projekte gründen zu wollen. Auf der schlicht gehaltenen Seite archewell.com werden Nutzer zunächst lediglich dazu eingeladen, sich per E-Mail zu registrieren, um Neuigkeiten zu erfahren. 

Zudem wird auf taupefarbenem Hintergrund das Wort Archewell erklärt – eine Zusammenführung des altgriechischen Wortes „Arche“ (bedeutet so viel wie Anfang, Prinzip, Ursprung) und des Wörtchens „Well“, das die beiden abtrünnigen Royals im Sinne einer reichhaltigen Quelle oder Versorgung verstanden haben möchten.

Nach früheren Berichten sind unter dem Dach der Organisation mehrere Projekte geplant, darunter Gruppen für emotionale Unterstützung, Bildungsprogramme und Initiativen mit Fokus auf Themen wie Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden.