Schauspielerin Jennifer Lopez und weitere Stars haben den New Yorker Schulabsolventen in der Corona-Krise gemeinsam gratuliert.
Foto: dpa/Jordan Strauss

Jennifer Lopez (50) fand aus gegebenen Anlass starke Worte. In der Nacht zu Mittwoch hat die Sängerin gemeinsam mit anderen Künstlern bei einer Online-Veranstaltung allen New Yorkern Schulabsolventen in der Corona-Krise gemeinsam gratuliert: „Ihr seid zu mehr auserwählt worden, als nur auf das College zu gehen und einen Job anzunehmen. Ihr seid dazu auserwählt worden, die Welt zu verändern.“ Damit hatte Lopez schon mal ordentlich den Erwartungsdruck an die jungen Menschen erhöht. Und damit jeder von ihnen auch wirklich verstehen würde, dass jetzt der Ernst des Lebens beginnt, fügte sie gemeinsam mit ihrem Verlobten, dem früheren Baseball-Star Alex Rodríguez, in der voraufgezeichneten Videobotschaft noch hinzu: „Ihr seid wirklich die Zukunft! Wir glauben an euch.“ Immer schön lächeln!

Ausführlich ging die Künstlerin auch auf die schwierige Situation junger Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie ein. Sie ermunterte zu politischem und gesellschaftlichem Engagement, lobte den Einsatz vieler gegen Rassismus und riet, unbedingt an der US-Präsidentschaftswahl teilzunehmen. Neben Lopez nahmen an der Veranstaltung unter anderem auch der Moderator Andy Cohen sowie Bürgermeister Bill de Blasio teil. Musiker Pitbull versicherte den Absolventen, sie seien etwas „ganz Besonderes“. Und Schauspieler Lin-Manuel Miranda bekräftigte: „Ich habe mir noch nie weniger Sorgen um eine Abschlussklasse gemacht. Ihr werdet uns alle völlig sprachlos machen.“

Zum Abschluss der Highschool werden Absolventen in den USA normalerweise bei großen Veranstaltungen gefeiert. Sie tragen traditionell Doktorhut und Talar, bekommen ihre Abschlussurkunden überreicht und viele Familienmitglieder und Freunde sitzen im Publikum. Weil die Millionenmetropole New York von der Coronavirus-Pandemie stark betroffen ist, sind solche Abschlussfeiern dort derzeit nicht möglich. Es gab für Absolventen in den USA bereits mehrere Online-Feiern mit zahlreichen prominenten Gastrednern.

Xavier Marmier (50) glaubt an das „Menschenrecht auf ein Baumhaus“ und will das nun beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg einklagen. Das teilte uns seine Anwältin am Mittwoch mit. Das Baumhaus, das er seit mehr als zehn Jahren bewohnt, sei vom Abriss bedroht und der Gang vor das Menschenrechtstribunal deshalb „der letzte Ausweg“ für Marmier, sagt seine Anwältin Elise Gheidene. Nach jahrelangen Prozessen hatte der Oberste Gerichtshof in Paris Marmiers Einspruch gegen den Abrissbescheid seiner Gemeinde im Februar zurückgewiesen. Nun geht es also in die nächst höhere Instanz.

Mamier hatte sein Baumhaus 2008 in einem von ihm erworbenen Waldstück in Cléron im Osten Frankreichs gebaut. Es thront auf sieben Meter Höhe in einer Buche. Das 40 Quadratmeter große Haus hat Solarstrom, einen Holzofen und wird durch Regenwasser versorgt. Die Gemeinde Cléron hatte den Bau jahrelang toleriert. Mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters 2014 änderte sich die Lage. Dieser verweigerte eine nachträgliche Baugenehmigung und ordnete den Abriss an. Er verwies darauf, dass Marmier sein Baumhaus in einem Naturschutzgebiet errichtet hat. Das sieht nach einer bös verqueren Frontstellung aus: Menschenrechte versus Ökologie.

Jisoo (25), Jennie (24), Rosé (23) und Lisa (23) dürfen sich freuen. Mit ihrer Band Blackpink haben sie mal eben so drei Weltrekorde aufgestellt. Ihr neues Lied „How You Like That“ verzeichnete auf YouTube innerhalb von 24 Stunden 86,3 Millionen Aufrufe. Laut einer Mitteilung des Guinness-Buch der Rekorde ist es damit das meistgesehene YouTube-Video in 24 Stunden, das meistgesehene Musikvideo auf YouTube in 24 Stunden und das meistgesehene YouTube-Musikvideo innerhalb von 24 Stunden von einer K-Pop-Gruppe. Toll. Die Girlband, die sich übrigens BLΛƆKPIИK schreibt, kommt aus Südkorea, wurde 2016 gegründet und war vor kurzem in Lady Gagas Track „Sour Candy“ zu hören.

BLΛƆKPIИK sind die Girlband mit den derzeit meisten Followern auf Spotify (20,8 Millionen) sowie die Musikgruppe mit den meisten Abonnenten auf YouTube (fast 40 Millionen). Das koreanischsprachige Musikgenre des K-Pop wird weltweit immer populärer.

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