Es ist ja nur ein Aufhören von etwas, sagt in Jenny Erpenbecks Roman „Kairos“ Hans zu Katharina, als sie Silvester beisammensitzen. Hans, der ältere Mann, der schon eine Geschichte hatte, bevor seine Beziehung zu Katharina begann. Das Aufhören prägt die Stimmung des Buches, das zu den schönsten des ausgehenden Jahres gehört. Erpenbeck erzählt mit emotionalem Abstand den Rückblick auf eine Liebe, sie verknüpft sie eng mit dem kulturellen Leben in der DDR und der Zeit des Umbruchs.

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