Jennifer Lopez, 51, wird von vielen für ihre Schönheit beneidet. Gern wird sie auch auf diese Schönheit reduziert und als Künstlerin nicht ernst genommen – weder als Sängerin noch als Schauspielerin. Und mit zunehmendem Alter kommt noch eine weitere Neidvariante ins Spiel: Man unterstellt ihr, sie ginge mit den „natürlichen“ Verfallserscheinungen, etwa den Falten ihrer Haut, nicht ehrlich um; sie würde in aller Heimlichkeit chirurgisch (oder chemisch) nachhelfen und so dazu beitragen, dass eben jene Künstlichkeit zu einer alle anderen Frauen disziplinierenden – oder frustrierenden – Norm wird.

„Zum 500-millionsten Mal: Ich habe noch nie Botox genommen!“

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