In dieser Saison ist der Schauspieler Joachim Meyerhoff wieder nach Berlin gekommen.
Foto:  Markus Wächter/Berliner Zeitung

Berlin - Vor 17 Jahren, am Gorki-Theater in Berlin war es, als der Schauspieler Joachim Meyerhoff begann, sich mit seinem Projekt „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ zu öffnen. Inzwischen umfasst diese auf der Bühne geborene Autobiografie vier Bestseller – seine Leser kennen diesen Menschen, seine Familie und viele seiner Erlebnisse als Sohn des Klinikleiters in der Psychiatrie, als Austauschschüler in Amerika, als Eleve in der Schauspielschule und als angehendes Ensemblemitglied. Manche kennen seine Biografie besser als die eigene. Meyerhoff ist nach 14 Jahren am Burgtheater Wien in dieser Saison wieder nach Berlin gekommen, an diesem Sonnabend feiert er Premiere in der Schaubühne. „Amphitryon“ ist die dritte Zusammenarbeit mit Herbert Fritsch, der dritte Molière. Meyerhoff spielt Sosias, der wie sein Herr, der Titelheld, einer göttlichen Version seiner selbst begegnet. Fragen der Identität, der Bestimmung, der Flüchtigkeit des Lebens treiben den Schauspieler und den Schriftsteller Meyerhoff gleichermaßen um. Es sind wichtigste Fragen, fangen wir lieber mit einer weniger wichtigen an.

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