Kennen Sie den gezeichneten Witz, in dem ein älteres Paar vor der Auslage einer Buchhandlung steht, die mit Zaubererutensilien dekoriert ist und SIE ranzt IHN mürrisch an: „Wieso konntest du eigentlich nicht die Geschichte über diesen Harry Potter schreiben?“ Ja, es kann ja wohl kaum so schwer sein, ein mehr als 4000 Seiten umfassendes fantastisches Universum voll ikonischer Figuren, Sprachwitz und pointiertester Dramaturgie zu schaffen, das Generationen übergreifend Bestand hat! Und soll ich Ihnen sagen, wie sich Joanne K. Rowling zwischen den sieben Bänden, die bis 2007 entstanden, vom Schreiben erholt hat? Mit Schreiben!

Das Kinderbuch „Der Ickabog“, das am 10. November im englischen Original und gleichzeitig auch in deutscher, italienischer, spanischer, französischer und portugiesischer Übersetzung erscheint (Fassungen auf Russisch und Chinesisch sind ebenfalls angekündigt) entstand so nebenbei. Erst wollte Rowling die Geschichte für etwas kleinere Kinder (sieben bis zwölf Jahre) direkt nach der Harry-Potter-Serie ausarbeiten und veröffentlichen, aber dann hatte sie vermutlich mit ihren eigenen (1993, 2003 und 2005 geborenen) Kindern genug zu tun und wandte sich nach ein paar Jahren Schreibpause 2012 mit „Ein plötzlicher Todesfall“ zunächst der Erwachsenenliteratur zu.

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