Berlin - Esther Becker, bisher vom Theater bekannt, hat im Januar ihren ersten Roman veröffentlicht. Am 3. Februar wird sie daraus lesen und mit der Literaturvermittlerin Chris Möller darüber sprechen. Die Bücherfrage der Woche geht an ihren Verleger Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag: Was ist „Wie die Gorillas“ für ein Buch, weshalb sollten wir es lesen und der Autorin zuhören?

2021 sind in unserem belletristischen Programmteil zwei Romane, ein Erzählungsband und ein Essay zu finden, sie alle stammen von Frauen, lediglich ein zusätzlicher Band mit Kolumnen stammt von einem Autor. Das ist auch ein Statement: Ich selbst, muss ich gestehen, habe in früheren Jahren bei der Verlagsplanung viel zu oft ein Programm gemacht, in dem fast nur Autoren vertreten waren, und mich anschließend gewundert, dass uns nur wenige Autorinnen Manuskripte schickten. Erst seit Kristine Listau das Programm mitgestaltet, hat sich das grundlegend geändert. Dabei ist das Geschlecht der Verfasserinnen und Verfasser gar nicht ausschlaggebend für die Qualität der Bücher, denn es sollte egal sein.

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