Ein guter Autor behauptete einst, man könne das meiste, was nach zwei Uhr morgens gesprochen wird, getrost vergessen. So zog es uns in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ins Berghain, um uns beim vergessenswerten Brabbeln von weitgehend wortloser Klangkunst beschallen zu lassen. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Veranstaltungsreihe „Leisure System“ waren Live-Auftritte des Londoner Techno-Manns Jon Hopkins und des britischen Berliners Clark zu bewundern, sowie zahlreiche DJ-Sets, wie zum Beispiel von der Dubstep-Dame Ikonika und von einem jungen Mann namens Hubie Davison.

Bei letzterem handelt es sich um um den Sohn des Softrock-Barden Chris De Burgh! Dass der Spross des irischen Hausfrauenschwarms in der Panoramabar hübsch hüpfende House-Musik auflegte, ergab weit nach zwei Uhr morgens dann aber doch Stoff für manch erinnerungswürdiges Gespräch – etwa, als der ungläubige Autor dieser Zeilen sich bei Davison vergewisserte: „Hallo Hubie!“ „Ja?“ „Sind Sie tatsächlich der Sohn von Chris De Burgh?“ „Ja!“

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