Als 2009 sein Buch „Tiere essen“, eine Abrechnung mit der Massentierhaltung, erschien, war Jonathan Safran Foer selbst am meisten überrascht, dass seine ablehnende Haltung gegenüber dem Fleischkonsum überwiegend positiv aufgenommen wurde. Fleisch sei der Elefant im Wohnzimmer, schrieb der Autor von „Alles ist erleuchtet“ damals, „den jeder übersieht“. Inzwischen stehen noch weitere Elefanten im Raum. In seinem neuen Buch setzt er sich mit den Möglichkeiten auseinander, etwas gegen den Klimawandel auszurichten. Im Interview spricht der Autor über seinen Aktivismus, Seine Großmutter und seine Sympathie für Skeptiker des Klimawandels.