Judith köpft Holofernes – und sein Blut spritzt bis auf ihren Busen: Artemisia Gentileschis Gemälde entstand um 1620.
Uffizi

Ein Bild wie aus einem Splatterfilm: Es zeigt, der biblischen „Buch Judit“-Geschichte folgend, Judith („die Jüdin“), die mithilfe ihrer Magd Abra den assyrischen Feldherrn Holofernes enthauptet. Seine Truppen hatten den ganzen Nahen Osten verwüstet, auch die von ihm belagerte jüdische Stadt Betulia war bereit, sich zu ergeben. Da ging die reiche, schöne Witwe Judith vor die Tore der Stadt zu ihm in sein Zelt, bezirzte ihn und half ihm, sich zu betrinken. Als er eingeschlafen war, nahm sie, während ihre Magd Holofernes aufs Bett drückte und an der Gegenwehr hinderte, das Schwert des Feldherrn und riss ihm damit den Hals auf.

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