Auf zwei Dinge kann man sich in Romanen von Juli Zeh verlassen: Erstens siedeln sie immer ganz fest im Alltäglichen. Und zweitens geben sie stets alles von sich preis. Was nicht heißt, dass ich Juli Zeh nicht für eine gute Autorin hielte. Im Gegenteil.

Ihre Sprache ist auf beneidenswert beiläufige Weise pointiert („Das Schicksal hat ihn beschnuppert und beschlossen, sich nicht für ihn zu interessieren.“), und ihre Figuren und Szenerien stehen einem gerade wegen der Alltagsglaubwürdigkeit sofort und geradezu holografisch vor Augen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.