Peter Thiessen und seine Band Kante haben in den letzten sieben Jahren vor allem Theatermusik gemacht. Und genau so heißt auch das neue Album, das die Hamburger am Montag in der Volksbühne vorgestellt haben: „Theatermusik“. Eine vom Kollegen Jens Balzer in dieser Zeitung oft und stets mit Verve vertretene These lautet, dass das Theater die Schaffenskraft jeden Popmusikers zerstört, siehe Lou Reed, Tom Waits oder auch Rufus Wainwright – sie alle seien nach ihren Bühnenausflügen künstlerisch erledigt gewesen.

Möglich wäre indes auch, dass die Theater nur deshalb an diese Musiker herangekommen sind, weil die künstlerisch bereits vorher erledigt waren. Im Fall von Kante ist aber beides anders, und die Frage der Beziehung zwischen Bühnenkunst und Popmusik wird um ein paar Facetten erweitert.

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