Kanye West: Was die Sache mit der Kandidatur nur ein Scherz oder ein PR-Stunt?
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Kanye West (43) hat unlängst seine Absicht zur Kandidatur für die Präsidentenwahl in den USA verkündet. Dafür gab es einige Zustimmung, wie etwa von dem Tesla-Chef Elon Musk, viele hielten die Ankündigung allerdings eher für einen Witz oder, bestenfalls, einen PR-Stunt des Rappers. Nun hat sich allerdings auch der so herausgeforderte Donald Trump (74) zu Wort gemeldet. „Das ist sehr interessant“, sagte der amtierende US-Präsident am Dienstag dem Politikportal RealClearPolitics.com im Oval Office des Weißen Hauses. West habe eine „echte Stimme“, so Trump.

Als Rivalen scheint Trump den Musiker allerdings nicht zu fürchten. Kühl bescheidet er dem vermeintlichen Herausforderer: „Sollte er für 2020 kandidieren, müsste er das als Testlauf dafür sehen, was in vier Jahren (bis zur nächsten Präsidentenwahl) passiert.“ Denn eine Kandidatur Wests in diesem Jahr „müsste auf bestimmte US-Staaten beschränkt bleiben, weil in einigen die Fristen dafür bereits abgelaufen sind“, so Trump in seiner nüchternen Analyse. Unklar ist aber auch noch, ob West tatsächlich offiziell die Schritte für eine Kandidatur einleitet.

Wie auch immer, der Rapper könnte laut RealClearPolitics.com rein theoretisch als unabhängiger Kandidat möglicherweise gerade junge Wähler anziehen, die dann der wahrscheinliche Kandidat der Demokraten, Joe Biden (77), nicht mehr bekäme. Und das wiederum könnte Donald Trump zugute kommen. Die USA wählen am 3. November.

Malaika Mihambo (26) will auch als politische Stimme ernstgenommen werden. Die Weitsprung-Weltmeisterin nutzt ihre Bekanntheit und setzt sich für eine frühe Sensibilisierung beim Thema Rassismus ein. „Diskriminierung wegen der Hautfarbe ist leider auch heute noch aktuell. Ich fände es gut und angebracht, wenn schon in der Grundschule das Thema einen größeren Stellenwert erhalten würde“, sagte Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ jetzt dem Magazin Bunte.

Malaika Mihambo
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Allerdings geht es Mihambo nicht darum, die Verantwortung für ein besseres, ressentimentfreies Miteinander einfach an den Staat zu delegieren. „Natürlich sind auch die Eltern und Familien gefordert, ihren Kindern Orientierung zu geben“, sagte die Leichtathletin von der LG Kurpfalz. Bei Mihambo hat das offenbar gut geklappt, ihr Vater kommt aus Sansibar, ihre Mutter aus Deutschland.

Markus Mörl (60) musste lange üben, bis er endlich Erfolg hatte. Der Schlagersänger („Ich will Spaß“) aus guten alten Neue-Deutsche-Welle-Zeiten hat seiner Freundin nach eigenen Angaben siebenmal einen Heiratsantrag gemacht. „Erst beim siebten Antrag hat meine zukünftige Frau Ja gesagt. Dabei war ich so hartnäckig. Bei Antrag drei, vier und fünf waren sogar Ringe dabei.“ Der Mann hatte offenbar nie den richtigen Ton getroffen, wie uns seine Verlobte Yvonne König (49) aufklärt: „Markus hat mir auch Ringe aus Alufolie gebastelt. Aber wirklich ernst nehmen konnte ich nur seinen letzten Antrag.“ Den machte der Schlagersänger an Silvester 2018/19 am Brandenburger Tor. Und es kommt noch dicker: Die beiden wollen am Sonnabend live im TV (RTLzwei) heiraten.