Berlin - Intellektuelle Debatten waren sein Metier, und wenn Karl Heinz Bohrer in schöner Regelmäßigkeit die denkerische Elite des Landes an den furchteinflößend großen Redaktionstisch des Merkur einlud, mochte er sich nicht mit langen Vorreden aufhalten. Wir müssen diskutieren, sagte er dann mit unverkennbar rheinischem Akzent und spürbarer Ungeduld. Viele der Gäste waren Autoren der Zeitschrift, die er als Herausgeber 1984 von Hans Schwab-Felisch, zunächst noch in München, übernommen hatte und zusammen mit Kurt Scheel in Berlin zum führenden Intelligenzblatt des Landes ausbaute.

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